|
|
|
|
Kampagne „Runter vom Gas!" in Moers gestartet
Moers. (pst) Bürgermeister Norbert Ballhaus hat zusammen mit den Verantwortlichen der Kreis-Verkehrswacht Wesel und des Landesbetriebs Straßen.NRW die Kampagne „Runter vom Gas!“ gestartet. Im Rahmen der kreisweiten Verkehrssicherheitsinitiative sind zwei Plakatständer aufgestellt worden: an der Rheurdter Straße (hinter dem Kreisverkehr Jostenhof) und auf der Rheinberger Straße (Nähe A 42). Unterstützt wird die Initiative auch vom Verkehrsministerium NRW und von der Landesverkehrswacht.
Landstraßen besonders gefährlich
„Leider halten sich nicht alle Auto- und Motorradfahrer an die vorgegebenen Geschwindigkeiten auf Landstraßen und riskieren damit Kopf und Kragen. Genau sie wollen wir mit der Botschaft unserer Plakate erreichen: Rasen ist lebensgefährlich, also - Runter vom Gas!“, erklärt Peter Steinhoff, Vorsitzender der Kreis-Verkehrswacht. In den vergangenen Jahren kam in Nordrhein-Westfalen rund die Hälfte aller Verkehrsopfer außerhalb geschlossener Ortschaften zu Tode. „Im Kreis Wesel kamen im letzten Jahr von 15 Verkehrstoten elf auf Bundes- und Landstraßen ums Leben. Auf den gleichen Straßen ereigneten sich 182 Unfälle mit Schwerverletzten. Das entspricht 58,1 Prozent.“ Diesen hohen Anteil hat die Kreis-Verkehrswacht zum Anlass genommen, sich an der Initiative für mehr Verkehrssicherheit auf Landstraßen zu beteiligen. „Das ist eine äußerst lobenswerte Kampagne. Insbesondere für den Unfallschwerpunkt Jostenhof erhoffen wir uns positive Auswirkungen“, erläutert Bürgermeister Norbert Ballhaus.
Motive werden regelmäßig ausgetauscht
Die Plakatständer sind fest im Boden verankert und bleiben dauerhaft bestehen. Ehrenamtliche Mitarbeiter der Kreis-Verkehrswacht bekleben sie in Abständen von drei bis vier Monaten beidseitig mit neuen Motiven. Die Standortauswahl geschah in Absprache mit Vertretern der Polizei, der Straßenmeisterei Moers und dem Fachbereich Tiefbau und Verkehr der Stadt Moers. „Mit den Plakatmotiven verbinden wir die Hoffnung, Auto- und Motorradfahrer auf der emotionalen Ebene zu erreichen. Gerade auf Landstraßen müssen die Verkehrsteilnehmer dazu angehalten werden, die Geschwindigkeitsbegrenzungen einzuhalten und generell langsamer zu fahren“, so Peter Steinhoff. „Die Plakate sollen nicht nur nachdenklich stimmen, sondern auch zu Verhaltensänderungen führen, damit nicht durch überhöhte Geschwindigkeit oder falsches Überholen das Leben anderer und das eigene Leben gefährdet werden.“
Sie haben den Startschuss für die Verkehrssicherheitsinitiative gegeben: v.l.: Dirk Schmidt (Leiter der Straßenmeisterei Moers/Straßen.NRW), Rüdiger Kehl (Bereichsleiter Moers der Kreis-Verkehrswacht), Holger Schulz (ehrenamtlicher Mitarbeiter der Kreis-Verkehrswacht), Bürgermeister Norbert Ballhaus, Jochen Groenewald (Fachbereich Tiefbau und Verkehr) und Peter Steinhoff (Vorsitzender der Kreis-Verkehrswacht). (Foto: pst)
|


