Angebote für Senioren

Mobilität im Alter

 

Sichere Mobilität im Alter –
Angebote der Kreis-Verkehrswacht Wesel

 

 

Steigende Lebenserwartung einerseits und sinkende Geburtenraten andererseits sorgen in Deutschland für gravierende Veränderungen bei der Alterspyramide. Bereits heute ist jeder Fünfte in Deutschland 65 Jahre alt und älter. Ältere Menschen nehmen verstärkt am motorisierten Straßenverkehr teil. Gründe dafür liegen einerseits in der demografischen Entwicklung, andererseits in der höheren Verfügbarkeit von Kraftfahrzeugen, die sich bei den „neuen Alten“ zeigt und die sich künftig noch verstärken wird. Vor allem bei den älteren Frauen sind besonders starke Zuwächse beim Führerscheinbesitz zu erwarten.

 

 

 

  Deshalb hat sich die Kreis-Verkehrswacht Wesel zum Ziel gesetzt, ihr bisheriges Verkehrssicherheitsangebot für ältere Verkehrsteilnehmer zu erweitern bzw. zu ergänzen.

 

·       Mobilitätsschulung „Sicher mobil  mit der

        Bahn“

·       Fahrsicherheitstraining  für Senioren –    

        gemeinsam mit dem Fahrsicherheits-Centrum

        Rheinberg

·       Vorträge/Seminare „Sicher mobil“ und

        Verkehrssicherheitstage „Mobil bleiben –

        aber sicher!“

·       Aktion  „Fit mit dem Fahrrad und Pedelec“


Wir hoffen auf eine vielfältige Nutzung der auf den nächsten Seiten ausführlich dargestellten konkreten Angebote der Kreis-Verkehrswacht Wesel. Sie bieten eine gute Gelegenheit für ältere Verkehrsteilnehmer,  ihre Fahrtüchtigkeit zu verbessern und damit weiterhin sicher im öffentlichen Verkehrsraum unterwegs sein zu können.

 

 

 

Fahrsicherheitstraining für Senioren

Gar nicht so einfach – rechtzeitig bremsen und Ausweichmanöver richtig meistern!
DVR-Moderaor Norbert Heistrüvers gibt über Funk nützliche Tipps zu einem weiteren Versuch.

Die Kreis-Verkehrswacht Wesel e. V. bietet nunmehr seit geraumer Zeit in enger Zusammenarbeit mit dem FahrsicherheitsCentrum Rheinberg, Heydecker Str. 145, 47495 Rheinberg, ein Fahrsicherheitstraining für ältere Verkehrsteilnehmer ab 55plus an. Ziel dieses Trainings ist es,  die Mobilität älterer Verkehrsteilnehmer mit dem eigenen Pkw so lange und sicher wie möglich zu erhalten.

Die Teilnehmer absolvieren zunächst das Verkehrssicherheitsseminar „Sicher mobil“ von ca. 90 Minuten. Hier werden u. a. Erfahrungen ausgetauscht und Tipps und Strategien für eine sichere Verkehrsteilnahme erarbeitet. Nach einer kurzen Mittagspause (bitte Verpflegung mitbringen) folgt ein ca. 3,5-stündiges fahrpraktisches Sicherheitstraining mit dem eigenen Pkw, in dem vor allem Bremstechniken und Ausweichmanöver geübt werden. Auf dem Gelände ist der Pkw Vollkasko versichert.

 DIE AKTUELLEN TERMINE UND WEITERE INFOS FINDEN SIE UNTER DER RUBRIK SICHERHEITSTRAINING - FAHR-SICHERHEITSTRAINING FÜR SENIOREN.

 

Sicherheit schenken – eine gute Idee!

Wir stellen  Geschenkgutscheine für jeden Anlass aus.

 

Damit alle Teilnehmer ausreichend trainieren können, wird die Teilnehmerzahl auf 8 bis maximal 10 Personen begrenzt. Die Kreis-Verkehrswacht Wesel e. V. fördert diese Maßnahme und übernimmt die Kosten für die Organisation und den theoretischen Teil. Aus diesem Grunde fallen insgesamt nur Kosten in Höhe von 45 € für das fahrpraktische Training an. Die Teilnahme an der Veranstaltung wird durch die Zahlung der Gebühr auf das Konto bei der Volksbank Niederrhein  (IBAN: DE 46 3546 1106 7700 2570 15 - BIC: GENODED1NRH) und durch eine Anmeldung bei der Kreis-Verkehrswacht Wesel gewährleistet.

 

Weitere Informationen und Anmeldung:

Kreis-Verkehrswacht Wesel, Frank Götteng

E-Mail: goetteng(at)kreis-verkehrswacht-wesel.de oder

Geschäftsstelle der Kreis-Verkehrswacht Wesel, Tel. 0281/47579111 –

E-Mail: schulten(at)kreis-verkehrswacht-wesel.de

 

 

 

Vorträge/Gesprächskreise „Sicher mobil“ und Verkehrssicherheitstage „Mobil bleiben – aber sicher!“

 

Ein weiterer Baustein unseres Seniorenangebotes sind die Verkehrssicherheitsveranstaltungen „Sicher mobil“, die in Vortrags- oder Gesprächskreisform vor Ort in Vereinen oder Gruppen verschiedener Institutionen durchgeführt werden. Ziel dieser Veranstaltungen ist es vor allem, älteren Verkehrsteilnehmern die im Alter auftretenden Stärken und Schwächen bewusst zu machen, ihnen aber auch Möglichkeiten verschiedenster Art aufzuzeigen, mit deren Hilfe man bis ins hohe Alter als Fußgänger, Radfahrer oder Pkw-Fahrer sicher am Straßenverkehr teilnehmen kann.

  

Die Kreis-Verkehrswacht Wesel hat mit Herrn Frank Götteng und Herrn Frank Schulten  zwei „Sicher mobil“-Moderatoren. 

Mit dem DVW-Programm „Mobil bleiben – aber sicher!“ versuchen wir, auf Stadt- oder Gemeindeebene ältere Verkehrsteilnehmer für altersbedingte Veränderungen zu sensibilisieren und ihnen Hilfen mit auf den Weg zu geben, eine sichere Mobilität noch lange zu erhalten. Daneben bieten wir Seh- und Reaktionstestgeräte,  einen  Interaktionskurs, einen Rauschbrillenparcours sowie praxisnahe Übungen am Fahrsimulator und Gurtschlitten an.

 

Weitere Informationen:

Geschäftsstelle der Kreis-Verkehrswacht Wesel, Tel. 0281/47579111 –

E-Mail: schulten(at)kreis-verkehrswacht-wesel.de

 

 

 

 

Aktion „Fit mit dem Fahrrad und Pedelec“

Pedelec-Übungsparcours auf dem Rathausvorplatz in Hamminkeln. Zunächst gibt es sicherheitsrelevante Informationen durch den Verkehrswachtmoderator, dann erst wird die Probe- und Übungsfahrt im Parcours freigegeben.

 

Das Fahrrad ist am Niederrhein nicht nur ein umweltschonendes Verkehrsmittel. Fahrrad fahren macht auch Spaß und ist ein ideales Fitnessgerät für Menschen jeglichen Alters.  Allerdings kann tägliche Routine ebenso wie mangelnde Praxis dazu führen, dass man im Straßenverkehr nicht richtig oder zu spät reagiert.

Nun hat die Unfallforschung der Versicherer (UVD) in Kooperation mit der Deutschen Verkehrswacht die Aktion „Fit mit dem Fahrrad“ entwickelt, die sich gezielt an Radler über 50 Jahre richtetDrei Moderatoren der Kreis-Verkehrswacht Wesel haben an einem Ausbildungskurs für dieses Radfahrprogramm teilgenommen und bieten nunmehr diesen Trainingskurs vor Ort an.

Das Training bietet die Gelegenheit, sich gemeinsam mit anderen über die Grundlagen und Anforderungen des Fahrrad-/Pedelecfahrens zu informieren und ihre Beweglichkeit und Koordinationsfähigkeit zu verbessern. Somit können sich nicht nur Pedelecbesitzer, sondern auch solche, die den Kauf eines Elektrofahrrades beabsichtigen, in einem Parcours mit den Besonderheiten von Elektrofahrzeugen vertraut machen. Unter anderem erlebt man, wie man mit technischer Unterstützung plötzlich ziemlich schnell unterwegs ist.

Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Gruppengröße von ca. 10 Personen sollte aber erreicht werden. Die Teilnehmer erhalten am Schluss der Veranstaltung eine Teilnahme-bescheinigung und ein Übungsheft für Zuhause.

 

Erste Erfahrungen konnten schon auf Seniorenveranstaltungen in Hamminkeln und Scherm-beck in einem Pedelecparcours gesammelt werden, in denen Senioren das Fahren mit Elektrorädern gezielt übten.

Weitere Informationen und Anmeldung:

Geschäftsstelle der Kreis-Verkehrswacht Wesel, Tel. 0281/47579111,

E-Mail: schulten(at)kreis-verkehrswacht-wesel.de 

 

 

 

 

 

Aktiv & mobil – die neuen Senioren

Die Situation älterer Menschen rückt immer mehr in den Fokus der Öffentlichkeit. Mit dem Eintritt der „Baby Boomer“-Generation ins Rentenalter muss sich Deutschland auf eine ganz neue demografische Herausforderung einstellen. Die neuen Senioren sind selbstbewußt, zielstrebig und wollen auch im Alter aktiv am gesellschaftlichen Leben teilnehmen. Mobilität ist für sie daher selbstverständlich, auch wenn körperliche Defizite oder ein verlangsamtes Reaktionsvermögen die Teilnahme am Straßenverkehr beeinträchtigen.

 

Hier setzt das Angebot der Verkehrswachten an: Bei Veranstaltungen des Projekts „Mobil bleiben, aber sicher!“ können Senioren ihre Sehkraft und Reaktionsfähigkeit testen. So sollen sie durch eigenes Erleben für die körperlichen Veränderungen sensibilisiert werden. Darüber hinaus werden die Mitarbeiter der Verkehrswachten beratend aktiv, wenn es beispielsweise darum geht, wie man nach der Winterpause die gewohnte Sicherheit auf dem Fahrrad wiedergewinnt oder wie man souverän den öffentlichen Personennahverkehr nutzt.

Mit den Programmen „Ältere Menschen im Straßenverkehr“ und „Ältere aktive Kraftfahrer“ richten sich die Verkehrswachten in NRW an Fußgänger und Kraftfahrer im Seniorenalter. Auch dabei stehen die sichere und gelassene Teilnahme am Straßenverkehr sowie die Erhaltung der eigenen Mobilität im Mittelpunkt. Künftig sollen die Inhalte von „Ältere Menschen im Straßenverkehr“ sowie „Ältere aktive Kraftfahrer“ mit dem neuen Programm „Sicher mobil“ zusammengefasst und um weitere Inhalte ergänzt werden. Die Broschüre zum Programm, die viele praktische Tipps enthält, kann hier herunter geladen werden. 

 

Gesundheitschecks: Im Alter unfallfrei unterwegs

Hinter dem Steuer zu sitzen, ist für viele unverzichtbar. Wer so lange wie möglich unfallfrei mit dem Auto unterwegs sein will, sollte seine Fahrtüchtigkeit regelmäßig prüfen lassen.

Kein Verfallsdatum für Führerscheine

Fahre ich noch genauso sicher wie früher? Diese Frage stellt sich so mancher mit zunehmendem Alter. Generell gilt: Der Führerschein besitzt kein Verfallsdatum. Bis zu welchem Alter man ohne Leistungseinbußen Auto fahren kann, ist individuell sehr verschieden und hängt vom eigenen Gesundheitszustand ab. Statistisch betrachtet nimmt die Fahrtüchtigkeit ab dem 75. Lebensjahr deutlich ab, unter anderem weil Informationen nicht mehr so schnell aufgenommen werden, sich die Reaktionszeit verlängert oder weil die Beweglichkeit nachlässt.

Aber auch in jüngeren Jahren kann die Fahrsicherheit beeinträchtigt sein, zum Beispiel durch Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder die Einnahme von Medikamenten. „Klarheit können freiwillige Gesundheitschecks beim Hausarzt bringen", rät Ute Hammer, Geschäftsführerin des Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR). „Scheuen Sie sich nicht, das Thema bei Ihrem nächsten Arztbesuch anzusprechen.“

 

 

Was Sehtest, Hörtest & Co. bringen
Mit einigen unkomplizierten Checks können Ärzte schnell überprüfen, wie fahrtüchtig ihr Patient ist. Viele Probleme, die die Fahrtüchtigkeit beeinträchtigen, lassen sich in den Griff bekommen, etwa der Graue Star oder ein erhöhter Blutzuckerspiegel. Im Zweifel überweist der Hausarzt an einen Spezialisten. Angst, den Führerschein bei einer Untersuchung zu verlieren, muss der Betroffene nicht haben. Der Arzt unterliegt der Schweigepflicht. Oberstes Ziel ist es, sicher unterwegs zu sein, im Interesse der anderen Verkehrsteilnehmer, aber auch im eigenen Interesse.

Lernen im Alter
Um so lange wie möglich fit hinter dem Steuer zu sitzen, kann jeder selbst etwas tun. Es gibt viele Wege, die Mobilität im Alter zu erhalten und sicher unterwegs zu sein. Fahrsicherheitstrainings, Feedbackfahrten beim Fahrlehrer oder Seminare wie „sicher mobil“ können dazu beitragen, die Fahrkompetenz zu verbessern. „Fragen Sie in den Geschäftsstellen der NRW-Verkehrswachten nach“, rät der Geschäftsführende Direktor der Landesverkehrswacht, Burkard Nipper. „Sie bieten spezielle Trainings für Senioren an, bei denen Praxistipps für mehr Sicherheit gegeben werden.“ Die für Sie zuständige Verkehrswachten finden sie hier. Mehr zum Thema finden Sie auch bei der „Aktion Schulterblick“ des DVR. Dort finden Sie zum Beispiel ein Experteninterview für ältere Verkehrsteilnehmer. Die „Aktion Schulterblick“ wird unterstützt vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) und der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV). Ein Informationsbroschüre mit Hinweisen für ältere Menschen und ihre Angehörigen zur Aufrechterhaltung einer sicheren Auto-Mobilität können Sie hier herunterladen:

Fit und Auto-mobil

 

Hier finden sie weitere Informationen zum Thema: