Alkohol, Drogen, Medikamente PDF Drucken E-Mail

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Alkohol, Drogen und Medikamente können die Fahrtüchtigkeit erheblich einschränken. Sie führen zu Störungen der Wahrnehmungs- und Reaktionsfähigkeit. Unfälle unter Alkoholeinfluß ereignen sich häufig am Wochenende. Besucher von Discos, Kneipen oder Parties setzen sich nach dem Genuß von Alkohol hinter das Steuer.

Sie meinen fahrtüchtig zu sein. Die Wirkung von Alkohol setzt jedoch bereits beim ersten Schluck ein. Schon mit 0,2 Promille verschlechtert sich das Wahrnehmungsvermögen. Der Blutalkoholwert läßt sich durch kein Mittel senken. Es dauert recht lange, bis die Fahrtüchtigkeit wieder hergestellt ist. Pro Stunde kann ein gesunder Mensch etwa 0,15 Promille abbauen. Berücksichtigen sollten dieses Personen, die sich etwa um Mitternacht mit 1,5 Promille schlafen legen. Sie sind am nächsten Morgen noch nicht wieder nüchtern. Weder Kaffee noch eine Dusche noch Kopfschmerztabletten beschleunigen den Alkoholabbau.

Auch Medikamente können das Fahrverhalten ungünstig beeinflussen. Manche Arzneimittel machen müde, verkürzen die Reaktionszeit oder verändern die Wahrnehmungsfähigkeit. Über derartige Nebenwirkungen sollte man sich mit seinem Arzt unterhalten.

Noch gefährlicher ist die Kombination von Medikamenten und Alkohol. Die Wirkung ist nicht kalkulierbar.

Immer mehr Autofahrer setzen sich berauscht durch Drogen ans Steuer. Zur Risikogruppe gehören vor allem junge Fahrer, die den Hauptanteil der Drogenkonsumenten ausmachen. Neben den klassischen Drogen, wie Cannabis, Heroin oder Kokain gewinnen die Modedrogen wie etwa Ecstasy immer mehr an Bedeutung. Die Drogen wirken sich individuell unterschiedlich aus. In jedem Fall jedoch erhöhen sie das Unfallrisiko.