Wer unbeschwert feiern will, lässt das Auto zu Hause, rät die Kreis-verkehrswacht Wesel

 

Wer fährt, trinkt nicht und wer trinkt, fährt nicht – die Landesverkehrswacht NRW wirbt seit vielen Jahren für Alkoholverzicht im Straßenverkehr (Bild LVW NRW)

 

Die Jecken in Nordrhein-Westfalen bereiten sich zur Zeit auf die wichtigsten fünf Tage des Karnevals vor, die am 28. Februar mit Weiberfastnacht beginnen und mit Rosenmontag am 04. März enden. Auf vielen Umzügen und Sitzungen wird schon jetzt gefeiert, gebützt und gelacht. Bier und Sekt, Mixgetränke und Schnäpse steigern dabei die Stimmung.Wirklich entspannt feiern können aber nur diejenigen, die sich schon vor Fahrtantritt über den Heimweg Gedanken gemacht haben. „Am besten lässt man das Auto zu Hause stehen. Dann kommt man erst gar nicht in die Versuchung“, rät Bernd Störmer, Vorsitzender der Kreis-Verkehrswacht Wesel. In den Karnevalshochburgen haben die Nahverkehrsbetriebe wieder ihr Angebot ausgeweitet. Auch das Taxi bietet sich als Alternative an.Falls sich der oder die eine oder andere dennoch nach der Feier hinters Steuer setzen sollte, tut er oder sie dies am besten ohne Alkohol im Blut. Denn Alkohol setzt die Reaktionsfähigkeit herab und reduziert die Wahrnehmungsfähigkeit. Auch ist die 0,3 Promille-Grenze, die vor Gericht in Verbindung mit Ausfallerscheinungen bereits als relative Fahruntüchtigkeit gewertet werden kann, schnell erreicht. Völlig verantwortungslos handelt, wer mit mehr als 0,5 Promille Auto fährt. Neben der Gefahr für die Fahrzeuginsassen und andere Verkehrsteilnehmer drohen dem Fahrer vier Punkte in der Flensburger Verkehrssünderkartei, ein einmonatiges Fahrverbot sowie 500 Euro Bußgeld. Auch am Morgen nach einer feucht-fröhlichen Feier sollte man das Auto besser stehen lassen, denn pro Stunde baut sich Alkohol im Blut nur um 0,15 Promille ab.

 

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